Endlich ist wieder Frühling, und draußen wird wieder alles so richtig schön grün. Jetzt kann man sich den Weg in den Supermarkt oder den Bio-Laden so ab und zu einmal wieder sparen, denn alles, was man für seine rohköstliche Ernährung benötigt, wächst wieder direkt vor der Tür. Und endlich gibt es auch wieder frischen Löwenzahn.

Was so manch ein Gärtner oder Hobbygärtner mit allen Mitteln und Wegen bekämpft, ist eigentlich eine der wertvollsten Pflanzen, die man im Garten oder am Wegesrand finden kann. Alle Teile können von ihr genutzt werden. Sicherlich kommen bei den meisten die grünen Blätter zum Einsatz, sowohl im Salat aber auch im grünen Smoothie. Aber auch die Blüten sind essbar, und aus den Wurzeln lässt sich ein toller Tee herstellen.

Gut, der Geschmack ist etwas bitter, daher empfiehlt es sich, gerade mit den grünen Blättern etwas vorsichtiger zu sein, wenn man den Geschmack und auch den Genuss von Löwenzahn an sich noch nicht gewohnt ist, denn Löwenzahn hat zudem auch noch eine umfassende Wirkung auf den Körper.

Löwenzahn ist gut für die Nieren, den Dickdarm, die Leber und noch vieles mehr. Noch dazu ist er eine absolut hervorragende Quelle für die wichtigen Antioxidantien Vitamin E und A, diese beugen den Zerstörungen vor, die freie Radikale anrichten können. Dazu ist auch der Vitamin-B-Komplex in der Pflanze zu finden, Kalzium, Vitamin C und dazu D, Mangan, Eisen, Phosphor, Schwefel, Phytoöstrogene und noch vieles mehr. Den Löwenzahn setzt man gerne ein, um den Cholesterin-Spiegel zu senken, es erhöht den Magensäurespiegel und zudem reguliert er bestens die Darmflora.

Da fragt man sich natürlich schon, warum viele Gärtner dieser Wildpflanze unbedingt den Garaus machen wollen. Sicher passt der Löwenzahn nicht immer in das Bild des englischen Rasens, aber deshalb muss man ihn doch nicht gleich mit Chemie zu Leibe Rücken. Einfach pflücken und in den Salat geben bringt viel mehr, denn dies ist absolut gut für die Gesundheit.