Ewiges Leben – gut, vielleicht ist das doch ein klein wenig übertrieben, und selbst wenn es Möglichkeiten gäbe, das zu erreichen, stellen sich die meisten dennoch die Frage, ob man dies eigentlich wirklich möchte. Auch wenn wir vielleicht nicht ewig leben wollen, dem Alterungsprozess möchte natürlich jeder entgegenwirken. Schließlich wollen wir ja auch dann, wenn wir älter werden, noch immer agil sein und viel unternehmen können, gerade dann, wenn man in Rente geht. Viele unterschiedliche Mittelchen, Pülverchen und Kapseln werden hier angeboten, teilweise zu absolut horrenden Preisen, ohne auch nur einen kleinen Deut an Wirkung zu haben.

Wie immer machen wir es uns hier schwerer, als es sein muss, denn alles, was wir brauchen, um dem Altern entgegenzuwirken, gibt es in Form von Pflanzen und Kräutern entweder vor der Tür oder auch im Blumentopf. Viele Kräuter sind bestens dazu geeignet, um die Alterung zu verlangsamen. Ein sehr beliebtes Kraut ist das Jiaogulan. Jiaogulan wird auch bezeichnet als Unsterblichkeitskraut Chinas.

In diesem Kraut sind drei- bis viermal soviel Saponine enthalten, wie dies beim Ginseng der Fall ist. Und genau diese Saponine sind es, die das Jiaogulan so effektiv machen. Die Chinesen nehmen das Kraut ein, um 100 Jahre oder älter zu werden. Unter anderem hat Jiaogulan eine antibakterielle Wirkung und ist zudem noch entzündungshemmend. Gleichzeitig senkt es nicht nur den Blutdruck, sondern auch den Cholesterinspiegel. Interessant ist sicher, dass es auch Fett verbrennt und das gesamte Nervensystem beruhigt. Eigentlich kann man so ziemlich jede Erkrankung damit behandeln. Das heißt natürlich jetzt nicht, dass man seine gewohnten Medikamente wegwirft und nur noch Jiaogulan nimmt, aber als Ergänzung zur bestehenden Medikation eignet sich Jiaogulan sehr gut. Am besten ist es natürlich immer, wenn man zuvor den Arzt befragt und dann mit der Verwendung beginnt.

Jiaogulan weist noch eine andere Besonderheit auf, denn das Kraut ist ein sogenanntes Adaptogen. Dies bedeutet, dass es sich sehr gut an den Bedarf des Körpers anpassen kann. Wird Ruhe benötigt, dann kann es dafür sorgen, dass der Schlaf gefördert wird. Es kann aber auch neue Kraft verleihen, das Immunsystem stärken, oder eine Schwächung des Körpers durch Stress verhindern. Zudem ist in dem Kraut noch natürliches Pflanzensterin enthalten, dieses wirkt entzündungshemmend und stellt einen Schutz dar für die Leber. Es wird auch eingesetzt bei der Behandlung von Hepatitis.

Noch dazu ist Jiaogulan ein Antioxidans, es ist in der Lage, den Körper zu durchsuchen nach den gefürchteten freien Radikalen, und zudem schützt es den Körper von DNA-Schäden, hervorgerufen durch Oxidation. Diese tragen zum Altern bei.

Viele Chinesen, die regelmäßig dieses Kraut einnehmen, werden hundert Jahre alt, oder manche sogar noch älter. Durch seine sehr hohe antioxidative Wirkung wird Jiaogulan sehr oft zur Bekämpfung von Erkrankungen genutzt, die ganz unterschiedlich sein können. Sicherlich werden die Ärzte nicht gleich vor lauter Begeisterung in die Luft springen, aber es gibt mittlerweile auch sehr viele Ärzte, die gegenüber Heilkräutern sehr aufgeschlossen sind und diese auch gerne einbinden in die Behandlung. Sollte der Hausarzt hier also absolut abblocken, dann empfiehlt es sich, auch einmal den Rat eines anderen Mediziners einzuholen.

Generell kann man eigentlich mit Naturkräutern nichts falsch machen, aber bei den Mengen an Medikamenten, die viele heute einnehmen, empfiehlt es sich auf jeden Fall, mit dem Arzt zu sprechen.