Jeder hat heute schon wenigstens einmal etwas von grünen Smoothies gehört, und viele haben sie auch bereits ausprobiert. Wer sich der Rohkost zugewandt hat, wird diese grünen Köstlichkeiten sicherlich täglich zu sich nehmen. Allerdings kommt auch immer die Frage auf, was man in einen solchen Smoothie alles hineingeben sollte. Bücher wurden bereits darüber geschrieben, und überall gibt es entsprechende Rezepte zu finden. Dennoch stellt sich immer die Frage, braucht man eigentlich Rezepte?

Ich tendiere eher dazu, einfach auszuprobieren, was einem gefällt, denn auch bei den Smoothie-Rezepten ist es nicht anders als bei normalen Rezepten, irgendeine Zutat ist immer drin, die man so gar nicht mag. Dann stellt man sich oft die Frage, ob man diese Zutat dann einfach weglassen kann, oder besser doch nicht. Natürlich bringt es gar nichts, wenn man sich den Smoothie dann herunterwürgen muss, weil man einen Bestandteil gar nicht mag, denn ein Smoothie sollte schon genossen werden. Dann findet man auch oft Bestandteile, die man selbst gar nicht im Haus hat, beispielsweise ein besonderes Süßungsmittel oder ähnliche Sachen.

Dies alles sind Punkte, die mich dazu bringen dafür zu plädieren, seiner Phantasie einfach freien Lauf zu lassen und auszuprobieren, was einem schmeckt. Im Laufe der Zeit wird jeder seine ganz persönlichen Vorlieben entwickeln und eigene Rezepte, die man sich immer wieder gerne zubereitet. Natürlich ist auch jedes Grün anders, mit Spinat kann man beispielsweise auch ohne den großen Vitamix sehr cremige Smoothies herstellen, hier reicht auch der Personal Blender aus. Mit Banane, Erdbeeren oder Mango wird daraus ein toller Smoothie.

Generell ist es auch so, dass ich in meine Smoothies gar nicht so viele verschiedene Zutaten hineingebe, wichtig ist mir nur, dass er zur Hälfte aus Grün und zur anderen Hälfte aus Obst besteht. An einem Tag ist vielleicht nur Spinat drin, am nächsten nehme ich gerne etwas Rucola dazu, je nachdem, wonach einem gerade ist. Mehr als zwei Mal Obst und zwei Sorten Grün kommt in meinen Smoothie aber nicht hinein.

Auch beim Süßungsmittel halte ich mich zurück, mir reicht die natürliche Süße des Obstes vollkommen aus, so das Agavendicksaft oder Honig vollkommen überflüssig sind. Andere sehen das sicherlich komplett anderes, daher sollte wirklich jeder einfach etwas herumexperimentieren und herausfinden, welche Kombinationen für einen selbst die besten sind, denn diese trinkt man dann auch gleich viel lieber.

Natürlich ist es nicht verkehrt, wenn man entsprechende Rezepte verwendet, jedoch sind diese oft so umfangreich und kompliziert, dass man sich gar nicht traut, das Rezept auszuprobieren weil man Angst hat, dass man die Reste nicht verwerten kann. Daher ist es bestimmt nicht verkehrt, erst einmal kleiner anzufangen um zu schauen, ob einem solch ein Smoothie in grün überhaupt zusagt. Ansonsten einfach ausprobieren, das ist die beste Lösung.