Kekse – gerade zur Weihnachtszeit wird in den meisten Haushalten wieder gebacken, was das Zeug hält. Und das erfreut nicht nur die Kinder, obwohl backen mit den Kids ja sehr viel Spaß macht. Zur Weihnachtszeit freut sich jeder über selbstgemachte Kekse, egal ob man sie mitnimmt zur Arbeit, sie an den Postboten verschenkt oder die Familie damit beglückt. Wenn man zur Rohkost-Ernährung übergegangen ist, dann hat sich das Thema mit dem Kekse backen ja eigentlich erledigt. Gut, wer Kinder hat, der wird vielleicht doch noch einmal den Backofen anwerfen, und die Tradition mit den Kindern fortführen, dagegen ist ja auch nichts zu sagen.

Aber auch wer rohköstlich lebt, muss nicht unbedingt auf Plätzchen verzichten, nur sehen diese dann etwas anders aus als bisher gewohnt. Anstatt sie zu backen, werden sie natürlich nur getrocknet, was der Faszination aber keinen Abbruch tut. Rezepte sind hier auch immer sehr viele zu finden, teilweise komplizierter, teilweise recht einfach. Ich habe bei Ani Phyo ein sehr interessantes Grundrezept gefunden. Das Prinzip, nachdem sie arbeitet, ist ganz einfach. Es gibt einen Grundteig, der als Basis dient für alle möglichen Kekse. Nutzt man den Grundteig, dann kann man je nach Geschmack weitere Zutaten hinzugeben, und zwar immer nach dem eigenen Geschmack, und so immer wieder neue Kekse bekommen. Das ist dann auch etwas für diejenigen, die nicht nach der Rohkost-Ernährung leben, denn auch diese Menschen lassen sich schnell begeistern von diesen Plätzchen.

Hier einmal das besagte Grundrezept. Die Angaben sind in Tassen angegeben, ein Umrechnen ist hier immer recht schwierig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich einfach eine normale Tasse nehmen sollte, also nicht unbedingt die beliebten großen Kaffeetassen, und wenn man sich dann an die Mengenangaben hält, kommt dabei schon der passende Grundteig heraus. Man braucht also:

 

2 ½ Tassen Mandelmehl

½ Teelöffel Salz

½ Tasse Agavendicksaft oder auch Ahornsirup

¼ Tasse Wasser

1 ½ bis 2 Tassen von dem, was noch in die Kekse hinein soll, beispielsweise getrocknete Früchte, Kakaobohnen oder gehackte Nüsse.

 

Zunächst mixt man das Mandelmehl mit dem Salz. Ob man das Mehl nun kauft oder ganz einfach selbst herstellt, das bleibt jedem selbst überlassen. Danach gibt man dann das Wasser dazu und den Sirup beziehungsweise den Agavendicksaft. Alles gut durchmixen. Danach gibt man dann den Rest hinzu, also alles, was noch in die Kekse hinein soll.

Am besten ist es natürlich, wenn man einen Dehydrator nutzt, denn dann kann man mittels zweier Teelöffel ganz einfach gleich aus dem Topf kleine Kekse herstellen und sie direkt auf die Folie des Trockners geben. Natürlich sollten sie nicht zu dick aufgetragen werden, das verlängert die Trocknungszeit. Am besten für vier bis sechs Stunden trocknen lassen bei 40 Grad.

Mit diesem Grundrezept kann man der Phantasie richtig freien Lauf lassen. Auch wenn der Teig vielleicht nicht gleich so ist, wie man das gerne hätte, sollte man nicht gleich aufgeben, ein klein wenig experimentieren ist hier angesagt, vielleicht ist bereits mit etwas mehr oder weniger Wasser einiges zu machen, man sollte es auf jeden Fall ausprobieren. Sehr gut zur Weihnachtszeit kann man beispielsweise Zimt nutzen, Orangenextrakt, Rosinen, Walnüsse, Bananen und verschiedene Nusssorten. Einfach einmal experimentieren, dann braucht man auch nicht viele Rezepte. Vielen Dank an Ani Phyo für dieses wunderbare Grundrezept!