In unseren täglichen Smoothies verwenden wir für gewöhnlich eine große Anzahl an unterschiedlichen grünen Gemüsearten. Spinat, Rucola, Feldsalat, Löwenzahn und vieles mehr kommen in den Mixer. Allerdings ist es sehr auffallend, dass nur ganz selten Brokkoli mit auf dem Plan steht. Dies ist eigentlich sehr schade, denn im Brokkoli sind sehr viele Stoffe enthalten, die wertvoll sind für die Gesundheit und sogar Erkrankungen vorbeugen können. BrokkoliIn vielen Kohlgewächsen hat man bis heute etliche Substanzen entdeckt, die vor Krankheiten schützen können, und das gilt auch für Krebs. Nun wurde von den Wissenschaftlern sogar herausgefunden, dass sowohl der Brokkoli als auch der Rosenkohl in der Lage ist, im Körper die Bildung von einem Stoff anzuregen, der nicht nur einen prophylaktischen Schutz bietet vor dem Krebs, sondern zudem noch dazu befähigt ist, einen bereits bestehenden Krebs verschwinden zu lassen.

Der Brokkoli ist eine wahre Nährstoffbombe. Die Liste würde sagenhaft lang werden, wenn man alle Nährstoffe aufzählen wollte, die im Brokkoli enthalten sind. Eines der wohl wichtigsten Inhaltsstoffe ist Chrom, das essentielle Spurenelement. Einige Krankheiten so wie beispielsweise Diabetes oder auch ein erhöhter Cholesterinspiegel werden in Verbindung gebracht mit einem Mangel an Chrom. Es soll so sein, dass Chrom einen positiven Einfluss hat auf die Produktion des Insulins, aber auch auf den Metabolismus.

Enthalten ist aber auch das Sulforaphan, dies ist ein sogenanntes indirektes Antioxidans. Verzehrt man dieses immer regelmäßig soll es zu einer Senkung beitragen des Krebsrisikos, und gleichzeitig soll es auch die Haut schützen vor der schädlichen UV-Strahlung.

Das ist natürlich aber längst nicht alles, was der Brokkoli zu bieten hat. Neben Kalzium, Kalium und auch Eisen kann das Gemüse auch reichlich Magnesium vorweisen. Wie man weiß, spielt Magnesium eine große Rolle für die Nerven und auch die Muskeln. Auch bei den Ballaststoffen ist der Brokkoli vorn dabei, und nicht zu verachten ist auch der Anteil an Vitaminen, die enthalten sind, so wie Vitamin C und E, ebenso wie das wichtige Provitamin A. Noch dazu ist der Brokkoli sehr kalorienarm. Ach ja, wer gerne die Zeit zurückdrehen möchte, um wieder jünger auszusehen, der sollte auf keinen Fall verzichten auf den Brokkoli, denn er hat einen sehr hohen Gehalt an dem Coenzym Q10. Dies ist der Grund, warum der Brokkoli auch gerne bezeichnet wird als sogenanntes Beauty-Food.

Wichtig ist beim Brokkoli immer, dass er wirklich frisch gegessen wird, also nicht zu lange herumliegen lassen vor dem Verzehr. Eine gute Alternative, beinahe noch besser als der Brokkoli selbst, sind Brokkoli-Sprossen. Diese kann man genauso ziehen wie andere Sprossen auch, und auch sie haben noch einen höheren Anteil an Nährstoffen als das Gemüse selbst. Bio-Saatgut gibt es im Handel zu kaufen. Dies hat auch den Vorteil, dass man nicht zu viel Gemüse wegwirft, denn oft bekommt man Brokkoli in relative großen Mengen, und zumindest wenn man alleine ist wird es dann wirklich schwierig, diese Menge rechtzeitig aufzubrauchen. Das Problem entfällt bei den Sprossen, hier zieht man einfach so viele, wie man in absehbarer Zeit benötigt, und hat trotzdem alle Nährstoffe.

Brokkoli 1Beides kann man in den Smoothie mixen. Stimmt, wenn man sich den Brokkoli, der ja recht fest ist, im Smoothie vorstellt kann man sich zunächst nicht denken, dass dies gut schmecken soll. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert, denn meistens wird man positiv überrascht, zumindest ging es mir so. Allerdings sollte man einen guten Mixer haben, sonst werden die Stücke einfach zu groß bleiben, so dass der Smoothie nicht genießbar ist. Wer die feste Konsistenz des Brokkoli gerne mag, kann natürlich auch einen Salat damit genießen, und auch als Knabberei vor dem Fernseher mit einem leckeren Dip macht er sich sehr gut.

Auch wenn ein Gemüse gerade einmal nicht so passend aussieht oder man sich nicht vorstellen kann, dieses Gemüse für Smoothie oder Salat zu nutzen, sollte man dennoch erst einmal schauen, ob es nicht doch nutzbar ist, allein schon wegen der wichtigen Inhaltsstoffe.

Also, ran an den Brokkoli!!