GranatapfelJetzt findet man sie wirklich fast in jedem Regal, die leckeren Granatäpfel. Lecker sind sie auf jeden Fall, doch wer einmal einen gekauft hat und sich dann relativ lange damit beschäftigt hat, die Kerne auch herauszubekommen, der denkt meistens zweimal darüber nach, ob er noch einmal einen Granatapfel kauft. Schaut man sich aber einmal die Inhaltsstoffe an und die Wirkungen, die dem Granatapfel zugeschrieben werden, stellt man schnell fest, dass sich der Aufwand durchaus lohnt.

Bekannt ist der Granatapfel als die älteste Heilfrucht überhaupt. Schon seit vielen Jahrhunderten wird er eingesetzt als Nahrungsmittel, auch wenn man ihn hierzulande erst seit ein paar Jahren an jeder Obsttheke findet. Granatapfel 1Die Bekanntheit und Beliebtheit des Granatapfels hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen, ebenso wie die Anzahl der Studien, die dazu durchgeführt wurden.

Abgesehen davon, dass der Granatapfel unglaublich lecker ist, hat er etliche positive Eigenschaften zu bieten. Sehr wichtig ist auf jeden Fall seine antioxidative Wirkung. Diese ist um einiges höher als beim Rotwein oder auch beim grünen Tee. In Studien konnte gezeigt werden, dass der Granatapfel vorbeugend wirken kann bei Wechseljahresbeschwerden, entzündlichen Erkrankungen und auch degenerativen Erkrankungen.

In Granatäpfeln sind sehr viele bioaktive Inhaltsstoffe vorhanden, allen voran sind hier die Flavonoide und die Polyphenole zu nennen, beide sind in großen Mengen enthalten. Weiterhin sind auch Vitamin C, Eisen und dazu Calcium enthalten, ebenso wie eine hohe Menge an Kalium. Granatapfel 2Dadurch soll der Granatapfel in der Lage sein, oxidativem Stress entgegenzuwirken, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie hohem Blutdruck.

Im Rohkostbereich ist der Granatapfel vielseitig einsetzbar, man kann die Kerne getrocknet genießen, natürlich auch pur, aber sie verfeinern auch Salate, versüßen Desserts und lassen sich zudem wunderbar zu Saucen verarbeiten, beispielsweise zu Kuchen oder Puddings. Natürlich kann man sich auch einen Saft darauf pressen, allerdings ist dies den meisten viel zu viel Arbeit, weil die Kerne ja erst mühsam aus der Schale entfernt werden muss, dann knabbert man sich die Kerne lieber so weg.

Sicher ist es nicht so einfach an die Kerne des Granatapfels heranzukommen wie das Schälen einer Banane oder eines Apfels, dennoch lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall ;-).