Käsekuchen – roh und noch dazu vegan. Eigentlich kann man sich nicht vorstellen, dass so etwas funktioniert, aber dennoch ist es so. Ich habe mich heute einmal an ein Rezept für einen klassischen Rohkost-Käsekuchen herangewagt. Käsekuchen

Die Füllung ist zwar nicht so fest geworden, wie ich es mir gewünscht hätte, aber das werde ich beim nächsten Versuch ändern. Dafür habe ich einen tollen Boden entdeckt, den man für viele verschiedene Torten nutzen kann, praktisch ein Universal-Tortenboden.

 

Für diesen Boden benötigt man:

  • 200 g Mandeln
  • 2 EL Ahornsirup (kann natürlich auch ausgetauscht werden mit Honig oder Agavendicksaft)
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • eine Prise Meersalz
  • 1 TL Kokosöl

Zunächst die Mandeln im Zerkleinerer oder mit dem Mahlwerk klein mahlen. Dann die übrigen Zutaten hinzugeben und noch einmal mixen, bis ein klebriger Teig entsteht. Diesen Teig dann in eine kleine Form (Durchmesser etwa 18 cm) geben und andrücken. Alternativ kann auch eine Muffinform genutzt werden, so erhält man kleine Kuchen.

Für die Füllung benötigt man:

  • 130 g Zucchini
  • 130 g Cashewbutter (ganz einfach selbst herstellen)
  • 2 1/2 Esslöffel frischen Zitronensaft
  • 2 1/2 Esslöffel Agavendicksaft oder auch rohen Honig je nach Geschmack
  • 2 Datteln
  • einen halben Teelöffel Vanilleextrakt
  • eine Prise Meersalz

Die Zucchini kommen zuerst in den Zerkleinerer und werden schön klein gemacht. Danach dann den Agavendicksaft, die Zitronensaft, die Datteln, den Vanilleextrakt und das Salz hinzugeben. Alles vermischen, bis es eine cremige Masse wird. Danach dann erst die Cashewbutter hinzugeben und erneut durchmischen, bis die Masse eine schöne Konsistenz hat. Ist die Masse noch zu flüssig, kann man noch Flohsamenschalen hinzufügen oder ein anderes Verdickungsmittel. Die Creme dann auf den Boden geben und über Nacht in den Kühlschrank geben.

Käsekuchen 1So fest wie der klassische gebackene Käsekuchen wird diese Variante nicht unbedingt, aber das ändert nichts an dem Geschmack. Wenn man den bekannten Käsekuchen-Look haben möchte, kann man den Kuchen auch in den Gefrierschrank geben, natürlich nicht zu lange. Ich werde einmal noch etwas mehr experimentieren, um noch eine festere Konsistenz hinzubekommen, aber der Geschmack passt auf jeden Fall. Auch hier gilt wieder, einfach ausprobieren, bis der Kuchen so ist, wie man es selbst gerne haben möchte.