Ostern ist nun vorbei, und viele Menschen haben wieder zwei bis drei Kilo zugelegt, weil sie dem leckeren Essen, das es immer so reichlich bei der Verwandtschaft gibt, nicht widerstehen konnten. Viele Rohköstler werden zwar auch geschlemmt haben, aber eben auf die rohköstliche Weise, so wie mit diesem leckeren Möhren-Kuchen. Möhren-KuchenDieser Kuchen zeigt wieder einmal, dass man bei der Rohkost-Ernährung auch auf nichts verzichten muss, und nicht mit einem Völlegefühl von den Verwandten nach Hause kommen muss.

Sicherlich gibt es viele Rezepte zum Thema Möhren-Kuchen im Angebot, die sich alle ein wenig ähneln, aber jeder verfeinert seinen Möhren-Kuchen sicher auch auf die eine oder andere Art. Hier ist nun mein Rezept:

 

Boden:

  • 3-4 große Karotten
  • 250 g Walnüsse
  • 250 g Datteln
  • 100 g Butternut-Kürbis falls erhältlich, sonst geht es auch ohne
  • 125 g Kokosraspeln
  • ¾ TL Zimt
  • ½ TL Muskatnuss
  • etwas Vanilleextrakt
  • eine Prise Salz

Cashew-Creme:

  • 250 g Cashewnüsse, über Nacht in Wasser eingeweicht
  • 50 ml Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 EL Agavendicksaft oder Honig
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 80 g Kokosöl geschmolzen
  • etwas Zimt

 

Für dieses Rezept wird eine Backform benötigt, entweder kann man eine kleine runde Form nutzen mit einem Durchmesser von höchstens 24 cm, oder eine eckige Backform, die etwa 20×20 cm haben sollte. Diese mit Backpapier auslegen und zwar so, dass das Backpapier oben noch etwas überhängt.

Zunächst einmal müssen die Karotten geraspelt werden, entweder per Hand oder mit einem passenden Gerät. Die Karotten dann in eine Schüssel geben und beiseite stellen. Dann im Zerkleinerer, Mixer oder in der Küchenmaschine die Walnüsse mit den Datteln verarbeiten bis sich eine geschmeidige Masse ergibt, ein paar kleinere Stücke dürfen ruhig enthalten sein. Möhren-Kuchen 1Dann die Kokosraspeln, die Gewürze und das Salz hinzugeben. Gut durchmixen. Anschließend die Karotten hinzugeben und so lange mixen, bis alles gut vermischt ist. Den Teig dann in die Form geben und glattstreichen, dann beiseite stellen.

Dann kommt die Cashew-Creme dran. Cashews abtropfen lassen, zusammen mit den restlichen Zutaten außer dem Kokosöl im Mixer oder Zerkleinerer verarbeiten. Es sollte sich eine sehr weiche und cremige Masse ergeben. Hat die Creme diese Konsistenz erreicht, wird das geschmolzene Kokosöl hinzugegeben. Die Mischung auf den Kuchen geben und für zwei Stunden in das Gefrierfach stellen. Dadurch wird der Kuchen richtig fest und lässt sich bestens schneiden.

Den Kuchen bekommt man gut aus der Form heraus, indem man ihn an dem überstehenden Backpapier herauszieht. In Stücke schneiden, am besten mit einem sehr scharfen und heißen Messer, danach nach Wunsch dekorieren, vielleicht mit Walnüssen und eine Schicht Zimt. Vor dem Servieren für eine Viertelstunde auftauen lassen.

Gerade von diesem Möhren-Kuchen gibt es viele unterschiedliche Rezepte, und wie immer gilt auch hier, dass man ruhig einmal mit unterschiedlichen Gewürzen etwas experimentieren sollte, so dass sich immer wieder eine neue Geschmacksrichtung ergibt. Möhren-Kuchen sind nicht nur etwas für Ostern, sondern für das ganze Jahr!