Viele lieben Hummus, früher hat man es als Brotaufstrich genutzt, mit Crackern und Chips gegessen als Dip, oder es auch einfach nur so gelöffelt. Muss man in der Rohkost-Ernährung auf Hummus verzichten? Basilikum-HummusNein, ganz und gar nicht, nur dauert die Herstellung ein klein wenig länger, weil die Kichererbsen zunächst einmal gekeimt werden müssen. Wer also jetzt Hunger auf Hummus aus Kichererbsen hat, wird sich wohl mit etwas anderem begnügen müssen. Wer etwas Zeit hat, keimt sich die gewünschte Menge an Kichererbsen und kann sich in wenigen Tagen ein Rohkost-Hummus herstellen.

Je nach Sorte Kichererbsen muss man beim Keimen eventuell darauf achten, dass man die Keime nicht zu lang werden lässt, sonst kann sich der Geschmack ändern. Dann ist es ratsam, die Keime nicht länger werden zu lassen als die Erbse selbst, aber das muss man sicher ausprobieren.

Sind die Kichererbsen erst einmal gekeimt, gibt man sie zusammen mit etwas Öl und ein wenig Wasser in den Mixer oder die Küchenmaschine, je nachdem, was vorhanden ist. Ich gebe gerne noch etwas Zitronensaft hinzu, natürlich Salz und Pfeffer, und auch eine Knoblauchzehe darf nicht fehlen. IBasilikum-Hummus 1n dieser Variante habe ich noch Basilikum hinzugegeben, auch sehr lecker. Alles im Mixer so lange verarbeiten, bis sich die gewünschte Konsistenz ergeben hat. Wenn nötig noch etwas Wasser hinzufügen. Und schon kann es losgehen. Passt perfekt zu Rohkost-Crackern oder Rohkost-Brot, aber auch diese Variante kann man einfach so löffeln, und natürlich eignet sie sich perfekt als Dip für Rohkost-Gemüse. Gerade wenn der Sommer hoffentlich irgendwann vor der Tür steht, schmeckt kühler Hummus so richtig gut!

Da sich bei mir schon so eine kleine Sucht nach Hummus ausgebreitet hat, beginne ich immer schon die nächste Ladung Kichererbsen zu keimen, wenn das Hummus gerade fertig ist 😉 . Kann nie verkehrt sein, ein paar Sprossen daheim zu haben, auch wenn man sie nicht gerade zu Hummus verarbeitet.