Gut, ich muss zugeben, mit dem Aussehen hapert es noch ein bisschen bei dieser Möhren-Zucchini-Torte, und darum musste ich sie auch ganz schnell vernichten 😉 . An Torten habe ich mich bisher nicht so unbedingt herangetraut. Viele rohe Torten beinhalten meistens unglaubliche Mengen an Nüssen, und das ist mir meistens einfach zu viel. Diese Torte hier ist anders. Auch sie kommt nicht ohne Nüsse aus, aber dennoch halten sich die Mengen verglichen mit anderen durchaus im Rahmen.Zucchini-Möhren-Kuchen 2

Wie Ihr seht, ist die Torte noch nicht ganz so geworden, wie ich das gerne hätte. Mit den Mengen für die Zutaten muss ich noch etwas experimentieren, aber ich möchte Euch schon einmal schreiben, was ich für den ersten Versuch genutzt habe. Ich werde die Torte sicherlich bald noch einmal machen, aber jeden Tag kann man sie ja auch nicht essen 😉 . Wer das Rezept ausprobieren möchte, sollte bestenfalls einen Entsafter zu Hause haben, denn dafür wird der Trester von Möhren und Zucchini genutzt. So tut man der Gesundheit gleich noch etwas Gutes mit dem leckeren Saft, und zudem bleibt nichts vom Entsaften über.

Hier nun das Rezept, das ich genutzt habe für den Kuchen:

 

Für die Böden:

 

  • ungefähr 1 kg Trester von Karotte und Zucchini
  • 300 g Datteln, eingeweicht
  • 2 EL Vanilleextrakt
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • einen halben Teelöffel Muskatnuss
  • 250 g gemahlener Leinsamen
  • 300 g Kokosmehl
  • 150 g geraspelte Karotten
  • 150 g geraspelte Zucchini
  • 250 g gehackte trockene Feigen
  • 150 g gehackte Pekannüsse

 

Für die Creme:

 

  • 400 g Cashewnüsse
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Ahornsirup
  • 70 ml Agavendicksaft
  • eine Prise Salz
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 150 g Kokosbutter, erwärmt

 

Solltet Ihr junges Kokosnussfleisch bekommen können, könnt Ihr die Cashewnüsse auch dadurch ersetzen. Hier bei uns bekommt man so etwas nur schwer, daher habe ich die Variante mit den Cashewnüssen gewählt.

 

Die Zubereitung:

 

Zucchini-Möhren-KuchenZunächst einmal vermischt man in der Küchenmaschine die Datteln, den Vanilleextrakt, das Salz, den Leinsamen und das Kokosmehl miteinander. Alles sollte gut vermengt werden und eine leicht mehlartige Konsistenz bekommen, also eher nicht „matschig“ sein.

Danach kommt dann der Trester hinzu. Gut durchmischen, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig zu hart. Am besten geht das per Hand, weil die Küchenmaschine diese Konsistenz nur schlecht bearbeiten kann. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas mehr Mehl hinzugeben.

Anschließend kommen die geraspelten Möhren und Zucchini hinzu, ebenso wie Feigen und die Pekannüsse. Den Teig dann auf einer Folie oder einem Brettchen, je nachdem was Ihr habt, in drei gleich große runde Teigschichten aufteilen. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zeit wird der Belag oder die Füllung hergestellt. Dafür alle Zutaten außer der Kokosbutter in die Küchenmaschine geben und mischen, bis alles glatt ist. Bei laufendem Motor dann die Butter hinzugeben. Noch eine Minute weiter laufen lassen. Die Creme in eine Schüssel geben und ebenfalls in den Kühlschrank geben, bis sie eine Konsistenz hat wie geschlagene Sahne (wer sich daran noch erinnern kann 😉 )

Ist alles fertig, gibt man den ersten Boden auf eine Platte oder einen Teller. Darüber eine Schicht Creme geben, dann den nächsten Boden, und so weiter. Der dritte Boden ist der Abschluss. Die restliche Creme auf dem Kuchen und an den Seiten verteilen und glattstreichen. Wer mag kann noch etwas übrig behalten und anschließend noch mit einem Spritzbeutel die Torte verzieren. Danach in den Kühlschrank geben für ein paar Stunden. Und das war es auch schon, die Torte ist fertig!

Sicherlich seid Ihr etwas geschickter in der Fertigstellung als ich, aber ich arbeite daran 😉

Es kann wie immer sein, dass Ihr die Zutaten ein wenig anpassen müsst, Dattel ist nicht gleich Dattel, und Mehl nicht gleich Mehl. Und nun: Guten Appetit!