Roher Senf 1Hergestellt ist er eigentlich recht schnell, dennoch empfiehlt es sich, den Senf zunächst einmal für eine gewisse Zeit ziehen zu lassen, und ihn nicht gleich zu essen. Dies ist aber nur eine Geschmackssache, denn kurz nach der Herstellung ist der Senf auf jeden Fall sehr scharf. Dies lässt mit der Zeit nach, und dann kommt der Senf einem herkömmlichen Senf auch sehr nahe. Aber natürlich muss jeder selbst wissen, wie er seinen Senf genießen möchte.

 

 

 

Für meinen Senf habe ich folgende Zutaten genutzt:

  • 3 EL Senfkörner, für zwei Tage in Apfelessig eingeweicht
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Apfel, klein
  • Agavendicksaft nach Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer

 

Roher SenfDie eingeweichten Senfkörner zunächst abtropfen lassen. Dann alle Zutaten außer Agavendicksaft, Salz und Pfeffer in den Mixer geben. Auch eine Küchenmaschine oder ein Zerkleinerer erfüllen hier den Zweck. Gut durchmixen, bis sich die gewünschte Konsistenz ergibt. Ist der Senf noch zu dick, kann man auch etwas Wasser hinzugeben, bis die Konsistenz passt. Dann mit Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Natürlich könnt Ihr auch Kräuter reingeben, Meerrettich, Zimt oder was immer Ihr gerne im Senf haben möchtet. Ausprobieren ist auch hier wieder angesagt.

Wie gesagt, ich für meinen Teil lasse den Senf lieber für einige Zeit durchziehen. Noch dazu ist es so, dass die Ergebnisse dieser Zubereitung immer sehr variieren. Dies ist die Zutatenliste, die für mich sehr gut funktioniert. Andere nutzen mehr Senfkörner, oder weniger. Gerade bei Senf ist es wirklich so, dass jeder einiges ausprobieren muss, bis man den richtigen Senf zusammengestellt hat. Probiert einfach aus, wenn Ihr erst einmal die richtige Mischung habt, alles schnell aufschreiben, und immer wieder zubereiten. Viel hängt auch ab von den genutzten Zutaten, nicht alle Senfkörner sind gleich, dasselbe gilt für Apfelessig und Olivenöl. Viel Spaß beim Ausprobieren!