Roh-veganer BurgerEin pappiges weißes Brötchen, eine platte Frikadelle, jede Menge Ketchup und Soßen oder Käse, das ist eigentlich alles, was ein herkömmlicher Burger zu bieten hat. Also Kalorien ohne Ende, ungesunde Inhaltsstoffe, totes Tier und Konservierungsstoffe. Das eine Salatblatt dient meistens nur für die Optik. Natürlich gibt es mittlerweile schon einige vegane Burger-Varianten im Angebot, aber bei uns muss es zudem natürlich auch noch roh sein. Darum ist unser Burger etwas anders als die, die man bisher so kannte. Für gewöhnlich befindet sich das Fleisch in der Mitte, und oben und unten gibt es eine Brötchenhälfte. Wir haben den Burger etwas umgedreht, und aus dem sonst üblichen Mittelteil das Außengerüst gebaut 😉

Dieses Rezept ist etwas aufwändiger, als Ihr es bisher von uns gewöhnt seid, man muss schon ein wenig Zeit einplanen, und es gibt einige Arbeitsschritte mehr als sonst, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Zudem enthält unsere Variante eines Burgers wenig Kalorien, so dass man ruhig auch einmal einen mehr essen kann ohne schlechtes Gewissen 😉

Hier nun das Rezept:

 

Zutaten:

Für die Burger:

  • 1 kg geschälte und gehackte Karotten
  • 1 TL gehackter Knoblauch
  • 1 TL Meersalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 180g Mandelmehl
  • 125g Leinsamenmehl
  • roher Tomatenketchup

Tomatenketchup:

  • 250g entkernte und gewürfelte Tomaten
  • 2 TL Apfelessig
  • 1 TL Agavendicksaft
  • ½ TL Meersalz
  • 60g getrocknete Tomaten

 

Zubereitung:

Ketchup:

  • Zuerst den Ketchup herstellen. Dafür die frischen Tomaten mit dem Apfelessig, dem Agavendicksaft und dem Salz in einen Hochleistungsmixer geben. Mixen, bis sich eine geschmeidige Masse ergibt.
  • Dann die getrockneten Tomaten hinzugeben und nochmals gut mixen.

Dieser Ketchup kann für vier Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber meistens bleibt sowieso nichts davon über.

Burger:

  • Dann kommen die Burger dran. Die Karotten mit Knoblauch, Salz und Olivenöl in der Küchenmaschine verarbeiten, bis nur noch kleine Stücke übrig sind. Das Mandelmehl und das Leinsamenmehl hinzugeben und gut mischen.
  • Die Mischung in Patties formen, ungefähr ein bis zwei Zentimeter dick. Dann auf die Folie eines Dehydrators geben und bei 40 Grad für 3 bis 4 Stunden trocknen lassen.
  • Zum Servieren zwei dieser Patties für einen Burger nehmen und mit Zutaten nach Wunsch füllen, beispielsweise Salat, Tomaten, Zwiebeln, Ketchup oder auch roher Mayonnaise. Erlaubt ist hier, was schmeckt.

Auch bei den Burgern ist es wieder so, dass man vielleicht ein wenig mit den Mengen experimentieren muss, haltet Euch nicht akribisch an die genannten Mengen. Sollte die Karottenmasse noch zu weich sein, gebt noch etwas Mandelmehl oder Leinsamenmehl hinzu. Karotten haben nicht immer die gleiche Qualität, darum seid flexibel und probiert einiges aus. Die Patties müssen nicht komplett durchgetrocknet sein, es reicht, wenn die Außenseiten gut angetrocknet sind. Aber auch das bleibt Eurem Geschmack überlassen. Möchtet Ihr die Burger lieber knuspriger, lasst sie länger im Trockner.

Solltet Ihr beim Experimentieren auf tolle Varianten stoßen, teilt Sie uns gerne mit, auch wir lieben neue Rezepte! 😉